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- „Kenne deinen Kunden“ – Richtlinie
KYC-RICHTLINIEN
Das Unternehmen setzt eine umfassende „Know Your Customer“-Richtlinie (KYC) um, die sowohl der Bekämpfung von Geldwäsche als auch der Abwehr sonstiger Betrugsrisiken dient. Bereits im Rahmen der Registrierung sowie auf der zugehörigen nicht-transaktionalen Unternehmenswebsite werden die Kunden darüber in Kenntnis gesetzt, dass Online-Verifizierungsverfahren zum Einsatz kommen und bei fehlender Erfüllung der Prüfkriterien ergänzende Nachweise zur Identität sowie zur Wohnanschrift angefordert werden.
Zur Identitätsprüfung ist vom Kunden eines der folgenden gültigen amtlichen Identifikationsdokumente mit Lichtbild vorzulegen: Führerschein, Personalausweis, Reisedokument oder Reisepass sowie jedes weitere vom Finanzministerium von Curaçao anerkannte Dokument. Die Bestätigung der Wohnanschrift kann auf Anforderung des Unternehmens anhand folgender Unterlagen erfolgen: gültiges amtliches Ausweisdokument, aktuelle Versorgungsrechnung, aktueller Kontoauszug oder Referenzschreiben eines Kredit- bzw. Finanzinstituts, Korrespondenz einer zentralen oder lokalen Behörde, Dienststelle oder Amtsvertretung sowie sonstige durch eine unabhängige Stelle ausgestellte Dokumente. Darüber hinaus ist eine verpflichtende Bestätigung der Telefonnummer des Kunden vorgesehen. Zur Einhaltung der Geldwäscheprävention (AML) sowie der geltenden Compliance-Standards behält sich das Unternehmen vor, zu jedem Zeitpunkt weitere Unterlagen anzufordern.
In bestimmten Fällen wird ein zusätzlicher Herkunftsnachweis der Mittel (Proof of Funds) verlangt, um sicherzustellen, dass der Spieler ausschließlich eigene Gelder für das Spiel auf der Plattform einsetzt.
Die vorgenannten Dokumente können insbesondere dann angefordert werden, wenn bei Einzahlungen oder Auszahlungen definierte Schwellenwerte überschritten werden oder ein Verdacht auf betrügerisches Verhalten gegen den Spieler besteht.
Zudem werden die Wetten des Spielers im Hinblick auf mögliche Regelverstöße überprüft. Bestehen Unklarheiten hinsichtlich der Rechtmäßigkeit gutgeschriebener Gewinne, erfolgt eine Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Anbieter sowie eine gemeinsame Prüfung der betreffenden Wetten.
Die Prüfung des Identitätsdokuments umfasst folgende Kriterien: das Dokument enthält Name, Lichtbild, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit; diese Angaben stimmen vollständig mit den im Spielerprofil hinterlegten Daten überein; das Dokument ist gültig.
Sämtliche Dokumente werden auf Anzeichen nachträglicher Bearbeitung überprüft. Sofern erforderlich, wird ein Selfie mit dem Ausweisdokument angefordert, um die Zugehörigkeit des Dokuments zur registrierten Person zweifelsfrei festzustellen.
Bei erheblichen Zweifeln an der Echtheit oder Gültigkeit eines Dokuments erfolgt eine Abstimmung mit der Anti-Betrugsabteilung per E-Mail.
Werden auf dem Kundenkonto Anhaltspunkte für verdächtige Transaktionen, Einzahlungen aus nicht nachvollziehbaren Quellen (beispielsweise bei Abweichungen zwischen Absenderdaten und Kontoinhaber) oder Handlungen mit Betrugsmerkmalen – einschließlich Rückbuchungen oder Stornierungen von Zahlungen – festgestellt, behält sich das Unternehmen vor, eine interne Untersuchung einzuleiten, das Kundenkonto zu sperren oder zu schließen, Zahlungen zu stornieren sowie sämtliche Kontoaktivitäten bis zum Abschluss der offiziellen Prüfung auszusetzen. Die Entscheidungsfindung erfolgt dabei auf Grundlage der geltenden Rechtsvorschriften.
Weicht die zur Auszahlung gewählte Methode von der Einzahlungsmethode ab, ist das Unternehmen berechtigt, ergänzende Informationen über den Kunden anzufordern. Verweigert der Kunde die Bereitstellung der angeforderten Unterlagen, behält sich das Unternehmen zudem das Recht vor, das Kundenkonto für die Dauer der Untersuchung zu sperren.
Im Rahmen der Untersuchung kann das Unternehmen zusätzliche Kopien der Identitätsnachweise, der zur Kontoaufladung verwendeten Bankkarten, der Zahlungsbelege sowie weiterer Dokumente zum Nachweis der rechtmäßigen Inhaberschaft und der legalen Herkunft der Mittel anfordern. Darüber hinaus ist das Unternehmen berechtigt, die Vorlage der Originaldokumente zu verlangen.
Gegenüber Kunden mit Sitz in als Hochrisiko eingestuften Rechtsordnungen gelten verschärfte Prüfpflichten.
Die Ablehnung oder Nichtdurchführung von Transaktionen, die das Unternehmen als verdächtig einstuft – einschließlich der Sperrung oder Schließung des Kundenkontos – begründet keine zivilrechtliche Haftung des Unternehmens für die Nichterfüllung von Verpflichtungen gegenüber dem Kunden.